Sonntag, 26. Februar 2017

Zugfahrt in den Wahnsinn

Man sitzt im Zug, liest gerade ganz gemütlich und ohne irgendwelche Gedanken an etwas Böses zu verschwenden, ein spannendes Buch und versucht diese Auszeit, die sich einem durch diese Fahrt gezwungenermaßen ergibt, bestmöglichst zu genießen.
Viele kennen das.
Viele kennen auch (leidlich) das Weitere:
Der Zug hält am nächsten Bahnhof, man wirft einen Blick aus dem Fenster (z.B. um zu gucken wo man sich denn gerade befindet) und entdeckt das Grauen eines jeden, ansonsten anspruchslosen Zugfahrers.
Eine betrunkene Männergruppe (Vorsicht: gibt es auch als Frauengruppen) mit zwei Kästen Bier.
Na super.
Ein erster Versuch die innerlich  aufkommende Unruhe durch gut einstudierte Atemübungen niederzubügeln scheitert kläglich.
Auch ein schon,für diesen Fall, vorgefertigtes Mantra lässt den Puls nicht mehr sinken.
Und auch die letzte Hoffnung auf eine weiterhin ruhige Zugfahrt schwindet, nachdem der penetrante Biergeruch in die Nase steigt und das Gegröle an Lautstärke permanent zunimmt.
Natürlich, Glück muss man ja haben, lässt sich die gesellige Gruppe auf den freien Sitzplätzen um einen herum nieder.
Die mitleidigen Blicke der sich in Sicherheit gebrachten Fahrgäste sprechen Bände.
Der Zug fährt wieder weiter und die Party um einem herum ist in vollem Gange.
Die Partymusik wird laut aufgedreht.
Wunderbar.
Somit wäre dann wohl auch das geplante kurze Nickerchen gestrichen.
Und es ist vollkommen gleich, ob man jetzt gerne Bier trinkt oder als gern feiernder auch schon solche Situationen verursacht hat.
Wenn man in diese Lage gerät ist das nie angenehm und es bleibt einem meistens nur noch dem kompletten Wahnsinn zu verfallen (macht das ganze erträglicher) oder den weiteren Weg zu Fuß zu nehmen.

In diesem Sinne wünsche ich allen gerade verzweifelten Zugfahrern viel Geduld und gute Nerven-ihr schafft das!

Eure Mila

Donnerstag, 23. Februar 2017

Sinnvolle Zeit absitzen

Wer kennt das nicht?
Man sitzt in der Schule oder Berufsschule, schon in "freudiger" Erwartung auf den nächsten Unterricht der so spannend zu werden scheint, dass jeder sich mit Schokolade, Mandalas und Kreuzworträtseln eingedeckt hat.
Man stellt sich für die nächsten 4 Stunden auf Entspannung und Schlaf ein nur um diese Zeit irgendwie sinnvoll zu überleben.
Es wird über das mögliche Leben außerhalb dieses Gebäudes philosophiert, irgendwer im Raum spielt (kurz vorm durchdrehen) "Barbie Girl" ab.
Nervlevel steigt schon jetzt.
Dann die vermeintliche Erlösung nachdem man gefühlt eine Ewigkeit, in der man nicht zu hoffen wagt, mit der Aussage: Der Unterricht fällt aus.
Sämtliche Nerven entspannen sich.
Ausnahmezustand.
Einer weint, der andere lacht wie ein Irrer-kurz vorm durchdrehen.
Dann der Schock, der alles endgültig zum kippen bringt:
4 Stunden in der Schule bleiben, Mandalas/Kreuzworträtsel können noch genutzt werden, Schokolade wird aufgebraucht um nicht in den Zuckermangel zu rutschen.

Und danach: Unterricht bis um 16 Uhr.
Wenn man da nicht verrückt wird, ist man's schon längst.

Wer kennt das auch?
Schreibt eure Erfahrungen mit solchen Situationen in die Kommentare und "verarbeitet" gemeinsam einen verrückten, standKopf-mäßigen Tag.

Eure Mila

Mittwoch, 22. Februar 2017

Hallo verrückte Welt!

Wie es wohl ist, wenn alles um einen herum Kopf steht?
Kennt ihr das Gefühl wenn ihr genau DAS herausfindet und kurz vorm verrückt werden seid, weil ihr nichts mehr versteht und alles um euch herum einen Kopfstand macht und euch in den Wahnsinn treibt?
Dann seid ihr hier genau richtig, denn bei mir macht die Welt keinen Kopfstand mehr sondern schlimmer: einen standKopf.
Ich werde versuchen euch regelmäßig davon zu berichten, wie ich die Welt im abgedrehten und durchgeknallten Zustand erlebe und freue mich auch schon auf eure Kommentare und vielleicht eigenen total standKöpfigen Berichte.

Ich freu mich auf euch!
Eure Mila